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Kerstin Amend-Pohlig geboren in Wiesbaden ist Designerin und Künstlerin. Ihre Arbeitsfelder umfassen Lichtskulptur - Skulptur - Grafik - Edition - Projekt - Relief - Malerei. 
Ihre Arbeit vereint darüberhinaus analoge und digitale Techniken.

Kerstin Amend-Pohlig beschäftigt sich mit den Phänomenen der Gleichzeitigkeit 
und Zeitlosigkeit - mit den Spuren, die die Vergangenheit in der Gegenwart hinterlässt. 

In der jetzigen Skulpturenreihe LICHTWUCHS werden sich anbahnende Konsequenzen des menschlichen Handelns und die daraus resultierenden Tendenzen unserer Zeit in Bedeutungsprozessen verarbeitet.

Der weltweite Istzustand animiert zur Schaffung dieser Skulpturenreihe. Als illuminierte  und  selbstleuchtende Hoffnungsträger - so in ihrem Namen fixiert, insistieren die Skulpturen auf die Wendung zum Positiven hin und zum darin innewohnenden Gelingen.


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Etwas Unübliches, nicht Gewohntes zu erdenken, zu entwickeln und in eine positive Form zu bringen, ist eine stete Herausforderung - eine nicht endende Geschichte. 

Mit dieser Überzeugung nähert sich Kerstin A.P. immer wieder auf`s Neue mit unterschiedlichsten Techniken und Materialen der Entwicklung und Umsetzung ihrer Ideen und Vorstellungen.  


Sie schafft organische Lichtskulpturen und Plastiken, in denen die Lebensfreude immer mitschwingt.


Massiv feste Materialien wie Stein und Eisen und eine Materialmischung aus Gips, Kalk und feinkörnigem Gestein werden mit Karton und Kunststoffen formbar gemacht.                                 


Den zuerst gedanklich und skizzenhaft fixierten Ideen folgt eine erst lose Formgebung. 
Durch Impulse während des Machens formt sich die klare  Gestalt heraus. In alle Schichten und Formbereiche wird mit den Händen in subtiler Farbmischung Acryl eingeklopft, gerieben, pastos und lasierend getupft. 


Die Maltechnik bestimmt stark das Zusammenspiel und den Ausdruck der Skulpturen und Objekte.

Einen Anteil des kreativen Schaffens hat das Wiederverwerten – Upcycling - und Umformen bereits verwendeter Kunststoffe und Materialien. 


Dem scheinbar wertlos Gewordenen einen Wert zurückzugeben -  in ungewohnter Ästhetik mit dauerhafter Sinnhaftigkeit ist Kerstin Amend Pohlig ein großes Anliegen.