Projekt:  Angedockt & Eingeloggt

Raumprojekt
Ausstellungsbeteiligung:
 BBK-Obefranken : "Was bleibt? - Bleibt was?"


 

Eindrücke Bestandteile

Skulptur - Wandobjekte - Bodenobjekte - Aktion: Mülltrennung ein Kulturgut?

Eingeloggt & Angedockt

Alles hat seinen Anfang. Vor dem 11. Jahrhundert wurde im alten China fleißig mit Gletscherschnee, Honig und Rosenwasser experimentiert. Heraus kam das erste Wassereis. Dieses leckere Kulturgut konnte sich vorerst nicht global verbreiten, denn das Wissen um die Formel der Mixtur ging mit dem Römischen Reich unter. Erst ein paar Jahrhunderte später landete die Rezeptur auf europäischem Boden.
Wir leben jetzt in einer Zeit, in der Cloud und Co. kein Wissen ungespeichert lassen. Die technologische Mixtur aus Digitalisierung, Automation und Robotik bietet große Chancen für die Bewahrung des Kulturguts. Diese stellt uns aber ebenso vor immense Herausforderungen – und das in ungebremster Geschwindigkeit.
Eingeloggt und angedockt - schwingt sich ein in dieses Bewusstsein als wichtiger Inhaltsstoff und Entwicklungsfaktor.

Sie verbinden sich gleich einer Überlieferung in einer sich ständig entwickelnden Masse – geimpft mit Themen und Geschehnissen, die uns alle betreffen. Diese Ansammlung hinterlässt ihre Spuren wie Erbfaktoren. Schwer und leicht zugleich mündet Entwicklungsstufe in Entwicklungsstufe.

Bei genauer Betrachtung hat die Gruppe auch viel mit chinesischem Wassereis zu tun, das nicht verloren geht. Der Skulptur auf Standobjekt aus Gips, Zement, Eisen und Acryl werden während der Entwicklungsphase fotografisch Fragmente entnommen.
Mit digitalem Handwerk unter Zusatz weiterer fotografischer Elemente
entstehen vielschichtige Grafiken. In Objektgehäuse eingelassen
werden sie zu Wand- und Bodenobjekten.

Berufsverband Bildender Künstler - Oberfranken I Zur Ausstellung >